Rites Ov Summer

by Rites Ov Summer (Compilation)

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released August 18, 2013

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Track Name: Jännerwein - Sommer
Wie ein Licht bricht in die Nebel wenn ein neuer Tag erwacht
Und ich öffne meine Augen vor des Sommers goldner Pracht
Was da lag in mir gefroren Unter blauen Himmeln taut
Was ich gab schon als verloren Gibt nun preis das junge Laub
Und der Wind, er singt von Morgen Ein Versprechen in der Luft
Ich denke an ein Lächeln, an ihrer Haare süßen Duft

Du bist der Glanz eines Wassers hell und klar
Du bist ein Traum und Du bist wahr
Du bist ein Zauber und still erlieg ich Deiner Macht
Du bist der Morgen einer sternenklaren Nacht
Track Name: Solblot - Spelmannen
Jag är spelman, jag skall spela på gravöl och på dans,
i sol och när skyar skymma månens skära dans.
Jag vill aldrig höra råd och jag vill spela som jag vill,
jag spelar för att glömma att jag själv finnes till.
Jag vill inte tröska råg och jag vill inte repa lin,
ty den hand som stråken skälver i skall hållas vek och fin.
Ni får inte ge min bannor eller kalla mej för lat,
fast jag stundom hellre hungrar än jag spelar för mat.

Jag vill inte gräva jorden, jag vill inte hugga ved,
jag vill drömma under häggarna till solen hon gått ned.
Och i kvällens röda brand ska jag stå upp med min fiol
och spela tills ert öga lyser hett som kvällens sol.

Jag ska spela när ni gräva era kära ner i jord,
jag ska spela hela sorgen i en visa utan ord.
Och det svarta som var döden och som hälsat vid er säng,
det skall forsa som en strömmande sorg från min sträng.

Jag ska följa genom dalarna i höstens höga natt,
och i rök från hundra milor ska jag sjunga som besatt.
Och när natten böljar becksvart över skogstjärnens skum,
mina basar skola ropa djupt ur mänskosjälens rum.

Tre sorgens strängar har jag - den fjärde har gått av,
den brast i en skälvning på den bästa vännens grav.
Men ända in i döden vill jag följa er med sång -
och jag vill dö och jag vill spela till uppståndelse en gång.
Track Name: Truthful Fields - Willekomen sî der sumer
Willekomen sî der sumer schoene,
willekomen sî diu wunneclîche zît!
Ich hôrt aber kleiner vogelîn doene –
seht, wie heide und anger aber schône lît,
sît der winter muoz dem sumer lâzen
sînen strît. seht, fröide ist ûf den strâzen,
die uns der vil wunneclîche meie gît.

Nieman dur sîn tugende mir daz verkêre,
ob ich aber singen muoz der frouwen mîn.
Des wil twingen mich diu süeze, hêre
und der lieben rosevarwes mündelîn.
Pîn lîde ich von der vil minneclîche –
trôste mich diu reine, tugende rîche,
sô müezte aller mîner swaere ein ende sîn.

Sol ich niht den hôhen trôst erwerben,
sô bin ich an allen mînen fröiden tôt.
Lât si mich in ungenâden sterben?
ôwê, wie zimt daz ir süezen munde rôt!
Nôt lîde ich von der vil minneclîche –
trôste mich diu reine, tugende rîche,
diu mir zeinem mâle ir lieblîch grüezen bôt
Track Name: Moineau - Wo keine Träne fällt
Untröstlichkeiten - in Sagen,
frühmenschlich strophischer Schau
hört man von Geistern, die tragen
den Mond, die Matte, den Tau,
in Felsen legen sie Teiche,
auf Schlünde Palmen und Wein
und hüllen in Zauberreiche die trauernden Völker ein.

Untröstlichkeiten - beschwören
mit Tanz und Maskenschar,
Trommeln und Rindenröhren
und die Fichte im Haar -
beschwören die Stämme, die Rassen
Dauer des süßen Scheins
und erhoffen Erlassen
der Gesetze des Seins.

Doch da an einer Warte
von Zucht und Ahnen alt
lehnt eine flügelharte
unsägliche Gestalt,
ihr Blick, der Licht und Sterne
und Buch und Zirkel hält,
der sieht in eine Ferne,
wo keine Träne fällt.

Das ist die letzte Sphäre,
ein Hoch- und Hafenland,
da wächst die schwerste Ähre
von jeder Glut gebrannt,
sie wächst nicht, um zu leben,
so singt der Ährenwind,
sie wächst sich zu ergeben,
wenn es der Genius sinnt:

Unsterblichkeit.